Auf Kachetien entfallen rund 72 Prozent der georgischen Rebfläche und etwa drei Viertel des Weins. Die besten Lagen liegen im Alasani- und im Iori-Tal zwischen dem Großen Kaukasus und dem Gombori-Kamm auf 400 bis 700 Metern.
Die georgische Methode, Wein in eingegrabenen Tongefäßen, den Qvevri, zu vergären und auszubauen, wurde 2013 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt. In Kachetien gärt die gesamte Maische mit dem Most, was den Amber-Weißweinen ihr Tanningerüst gibt. Geschützte Namen wie Tsinandali, Mukuzani und Kindzmarauli regeln Herkunft und Stil.
Für die koschere Produktion werfen Qvevri eine Frage auf, die es im übrigen Europa kaum gibt. Tongeschirr gilt traditionell als nicht kaschierbar, ähnlich wie die Fässer im Modell des koscheren Durchgangs. Ein koscheres Projekt bräuchte hier neue Qvevri oder andere Gefäße, vorab mit der Zertifizierungsstelle abgestimmt.
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